Kursthemen im Fach "Praktische Informatik"

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Einführungsphase (E1 und E2)

  • E1 Strukturiertes Problemlösen 1
  • E2 Strukturiertes Problemlösen 2

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Qualifikationsphase (Q1 und Q2)

  • Leistungskurs Q1 Objektorientierte Softwareentwicklung (OOSE)
  • Leistungskurs Q2 Datenbanksysteme (DB)
  • Parallel dazu gibt es im Halbjahr Q2 einen ergänzenden Grundkurs (eGK) "Softwaretechnisches Projekt" (in der Regel 2 Wochenstunden), im dem die Kenntnisse aus der Q1 vertieft / gefestigt werden können.
    Vorgesehen ist ein Projekt, in dem in Teamarbeit ein Anwendungsystem objektorientiert und unter Einsatz von Versionsmanagemant (Git) programmiert und dokumentiert werden soll.

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Qualifikationsphase (Q3 und Q4 )

  • Leistungskurs Q3 Datenkommunikation (DK)
  • Leistungskurs Q4 Softwaretechnisches Projekt (SP)

  • Im LK Q4 soll / kann (je nach zeitlicher Verfügbarkeit) ein Softwareprojekt mit möglichst einer Datenbank und mit möglichst einem Webzugriff (Browser) programmiert und dokumentiert werden.
    Die zeitliche Verfügbarkeit ist dabei immer abhängig von den Terminlagen der Landesabiturprüfungen.

Einführungsphase (E-Phase, Halbjahre E1 und E2)

In der informatischen Grundbildung werden Begriffe, wie zum Beispiel Daten, Funktionen, Algorithmus, Programm, Compiler erarbeitet. Algorithmen werden in Form von Struktogrammen dokumentiert.
Die wesentlichen Vorgehensmodelle der Softwareentwicklung werden diskutiert und in der Folge angewendet.
Die Programmiersprache Java mit dem Konzept der Plattformunabhängigkeit wird anhand einfacher Beispiele eingeführt.
Schülerinnen und Schüler lernen Programmstrukturen (Variablen, Anweisungen, Verzweigungen und Schleifen) kennen, sowie einfache und strukturierte Datenstrukturen und die Modularisierung.

Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12)

Die objektorientierte Softwareentwicklung und die Speicherung von Daten in einer Datenbank stehen im Mittelpunkt. Objekte aus der Realität werden in Form von Programmen (Klassen) modelliert und implementiert.
Die Klassen selbst und die Interaktion zwischen Klassen werden mithilfe von Diagrammen nach der Unified Modelling Language (UML) entworfen. Anwendungsfall-, Klassen-, Objekt- und Sequenzdiagramme werden eingesetzt.
Die Implementierung erfolgt zum Teil automatisiert aus der Entwicklungsumgebung heraus, umfangreichere Algorithmen werden selbständig implementiert.

Im Leistungskurs Datenbanksysteme geht es um die Modellierung von Beispielen aus der Realität im Entity-Relationship-Model und die Übertragung in ein Tabellenmodell. Dazu lernen wir Tabellen auf die Einhaltung der Normalformen zu überprüfen.

Zum Erstellen von Abfragen erlernen wir die standardisierte Abfragesprache SQL wird mit ihren vielen Möglichkeiten.

Die theoretische Arbeit mit vielen Beipielen aus der Realität wird durch praktische Übungen mit MS-ACCESS und MySQL ergänzt.

Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 13)

Der Kurs Datenkommunikation vermittelt Grundkenntnisse über Aufbau und Organisation von Kommunikationsnetzen. Themen sind: Sender, Empfänger, Hardware- und Softwareprotokolle. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Besonderheiten der seriellen Schnittstelle kennen, wie sie zum Beispiel bei der Steuerung einer Ampelanlage benutzt wird.
Kommunikation in Netzten, über das TCP/IP-Protokoll auf der Basis von Sockets stellt einen Schwerpunkt dar. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln einen einfachen Instant-Messenger, bauen diesen zu einem multi-user Chat-System aus. Ein selbstgewähltes Client-Server-Projekt bildet den Abschluss des Kurses.

Ein Starterkurs PHP/MySQL bereitet auf die geplante Projektarbeit vor.

Das 2. Halbjahr  steht dann ganz im Zeichen einer selbstorganisierten Projektarbeit. Innerhalb von 6 Wochen führen wir ein praktisches Datenbankprojekt von der Planung bis zur Dokumentation und Präsentation durch. Dies ist dann die willkommene Gelegenheit, alles Erlernte in einer selbstgewählten Kombination anzuwenden.

Die Themen reichen von

  • Installation und Konfiguration eines Content-Management-Systems (z.B. Joomla) für einen bestimmten Auftraggeber / Zweck,
  • über Analyse eines vorgegebenen Datenbanksystems,
  • bis zur Integration von Hardware wie z.B. RFID-Leser oder Barcodescanner in eine Datenbankanwendung.