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IT-Letter of Intent mit Bürgermeister Rafael Reißer unterschrieben

(brü - 19.06.18) Heute haben der Bürgermeister Rafael Reißer und die Schulleitungen aller sechs beruflichen Schulen einen „Letter of Intent“ unterschrieben und damit die Notwendigkeit und die eigene Bereitschaft zur gemeinsamen Kooperation ausgedrückt.

Ziel ist hierbei, ein IT Lastenheft bezüglich der Bedürfnisse der Schulen hinsichtlich Hard- und Software sowie Support zu erstellen.  

Erasmus+ Projekt „Motivating young Europeans“

(brü - 23.03.18) Die Partner des Erasmus+ Projekts „Motivating young Europeans“ haben sich vom 13.- 16. März 2018 in Liepaja (Lettland) getroffen, um die Lernortkooperation im europäischen Sinne zu pflegen. Des Weiteren sind an diesem europäischen Projekt die Berufsschulen aus Liepaja (Lettland), Bresica (Italien) sowie Plock (Polen) aktiv. Neben den Lehrkräften der HEMS sind aus Deutschland auch Vertreter von Merck, der TU Darmstadt sowie der Stadt Darmstadt – Amt für Interkulturelles und Internationales vertreten. Die IHK Darmstadt ist ebenfalls ein aktiver Partner im Projekt.

Gemeinsam arbeitet die Erasmus+ Gruppe an der Erstellung eines interkulturellen Trainings, das Auszubildende auf Auslandsaufenthalte vorbereiten wird. Zudem soll das berufliche Netzwerk erweitert und gepflegt werden, um Auszubildenden die Möglichkeit eines vielfältigen Programms für Auslandsaufenthalte zu bieten. Die Delegationsfahrt hat auf der Fahrt unter anderem den Business Inkubator „Magnetic Liepaja“, die international tätigen Unternehmen „Expedit Baltics“ sowie „AE-Partners“ besucht und Möglichkeiten der Kooperation geschaffen. Zudem standen ein Besuch im Rathaus und der Besuch der Sonderwirtschaftszone auf dem Programm. Artis Daugins, der Gründer von „Blue Shock Race“ zeigte den dynamischen Unternehmergeist, der in unserer Partnerstadt gepflegt wird. 
Erasmus+ typisch wurde das Programm durch ein kulturelles Rahmenprogramm abgerundet, bei dem unter anderem die Konzerthalle „Great Amber“ besucht wurde.

Das Projekt ist eine wichtige Säule der Lernortkooperation im europäischen Sinne. Unsere Auszubildenden können die Partnerschaft für mehrwöchige Auslandsaufenthalte nutzen.

Auszug aus dem Brückenschlag Januar 2018 des Amtes für Interkulturelles und Internationales der Wissenschaftsstadt Darmstadt:

Ausblick und Rückblick: Motivating young Europeans

2018 geht es mit wichtigen Projektmaßnahmen Erasmus+ weiter:

13.-16.03. in Liepaja

11.-14.06. in Plock

18.-21.09. in Brescia

10.-13.12. in Darmstadt

"Vom 13.-16.11.2017 fand die Kick-Off-Veranstaltung zum Erasmus+ Projekt Motivating young Europeans in Darmstadt statt. Unter Leitung von Gerald Hubacek, stellvertretender Schulleiter der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Darmstadt trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Stadtverwaltungen und Berufsschulen aus Brescia, Liepaja, Plock und Darmstadt, um das vor kurzem genehmigte Projekt zu terminieren und inhaltlich abzustimmen. Junge Berufsschülerinnen und Berufsschüler aus den verschiedenen Partnerstädten werden mit einem interkulturellen Training, Praktika-Austauschen und zu erarbeitenden Produkten für Europa, globale und nachhaltige Themen motiviert. Bürgermeister Rafael Reißer, die Vertreter der Partnerstädte und die Kooperationspartner von HEMS, IHK, Merck und TUD unterzeichneten am 14.11.2017 in der IHK den Letter of Intend, mit dem diese Zusammenarbeit festgelegt, bekräftigt und dokumentiert wird. Moderiert wurde die Konferenz von Barbara Eichlmann-Klebl, Vollversammlung der IHK. Hier finden Sie den Letter of Intend."

Den vollständigen Brückenschlag Januar 2018 finden Sie hier. 

Kooperation mit dem polytechnischen College in Temirtau / Kasachstan

Gegenseitiges Vertrauen und Verlässlichkeit sind die Grundlagen internationaler Zusammenarbeit. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass berufliche Bildung über Ländergrenzen hinweg funktioniert. Zwischen Darmstadt und Temirtau liegen viele Grenzen und auch viele Länder. Die Herausforderung der Distanz von über 5300 Km hat unsere Freundschaftsbeziehung bisher genauso überwunden, wie die Herausforderung der Sprache. Moderne Kommunikationstechnik, die Terminologie der Elektrotechnik und die Unterstützung aus dem eigenen Kollegium und der Schüler*innen sind eine sehr große Hilfe. Das Wichtigste ist jedoch, dass beide Seiten den gegenseitigen Willen haben, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gemeinsam weiterentwickeln möchten.

Wille und Engagement sind der Schlüssel für die guten Projektergebnisse im Rahmen der dualen Berufsausbildung, auf die wir sehr stolz sind. Damit sind wir unserem gemeinsamen Wunsch, Freundschaftsbeziehungen durch Kooperation zu entwickeln und damit die Qualität der Berufsbildung in den Schulen zu steigern, einen großen Schritt nähergekommen.

Zu Beginn unserer Beziehungen konnte noch niemand vorhersehen, dass wir im Sommer 2017 schon so weit fortgeschritten sind. Wir durften einer Lehrergruppe aus Temirtau die Aufgaben einer Berufsschule im dualen Ausbildungssystem in Deutschland vorstellen (Oktober 2015), einer Gruppe von Führungskräften beruflicher Bildungseinrichtungen (November 2016) in die Leitung und Verwaltung der Berufsschule einführen und eine Delegation um die Vize-Bildungsministerin der kasachischen Regierung dafür gewinnen, unseren Wunsch zur Zusammenarbeit durch eine Absichtserklärung zu bezeugen (Dezember 2016). Gekrönt wurde unsere Kooperation durch die mehrwöchigen Schüler*innen- und Lehrer*innenaustausche im April 2017 in Darmstadt und vom 05. - 12. Juni 2017 in Temirtau. Gemeinsamer Höhepunkt dieser einzigartigen Bildungskooperation war der gemeinsame Besuch und die mögliche Ausstellung unserer Projektergebnisse (E-Bikes) auf der Expo 2017 in Astana.

Die gemeinsamen Erfahrungen haben uns darin bestärkt, uns gemeinsam auf die Reise einer freundschaftlichen Beziehung zu begeben. Freundschaften entstehen zwischen Menschen, und Menschen sind es, die unser Projekt möglich machen. Wir sind sehr froh darüber, dass wir engagierte Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler haben, die bereit sind, Grenzen zu überschreiten und sich sowie unsere Organisationen weiterzuentwickeln. Bei allen Gesprächen und Abstimmungen, bürokratischen Verwaltungsaufgaben und organisatorischen Besonderheiten haben wir nie unser Ziele verloren und uns war immer bewusst, worauf unsere Arbeit zielt. Deshalb haben wir dies in dem gemeinsam verfassten und unterschriebenen Letter of Intent formuliert: Unser gesamtes Handeln und alle unsere Bemühungen gelten der Bildung und Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler, damit sie Aufgaben im Beruf fachgerecht erfüllen können und befähigt werden, die Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer und ökologischer Verantwortung mitzugestalten.

Das ist unsere Interpretation von Nelson Mandelas Worten über die Kraft der Bildung:

“Education is the most powerful weapon which you can use to change the world.”

Auf Grundlage dieser Freundschaftsvereinbarung kooperieren wir mit dem Ziel, Mithilfe bei der Transformation des dualen Ausbildungssystems (am Beispiel der Themen Elektromobilität im Kontext der alternativen Energieerzeugung und Industrie 4.0) nach Temirtau zu leisten. Im praktischen Teil des Projekts haben deutsche und kasachische Elektroniker-Auszubildende ausgediente Fahrräder zu verkehrssicheren E-Bikes in Darmstadt und Temirtau umgebaut und im Sommer 2017 für die Präsentation auf der EXPO in Astana/Kasachstan, die unter dem Motto „Energie der Zukunft: Maßnahmen für weltweite Nachhaltigkeit“ stattfindet, vorbereitet.

Gerald Hubacek

Mit Beruflicher Bildung Städtepartnerschaften lebendig gestalten

Vom 13. Mai bis zum 2. Juni 2017 nahmen vier Schüler*innen der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule an einem Auszubildendenaustausch mit der Partnerstadt Darmstadts Liepaja in Lettland teil. Liepaja ist seit 1993 offizielle Partnerstadt der Stadt Darmstadt. Die Stadt hat rund 72.000 Einwohner und liegt an der Ostsee. Die Auszubildenden Alissa (Elektronikerin für Geräte und Systeme, TU Darmstadt), Rafael (Elektroniker für Betriebstechnik, Deutsche Bahn) sowie die beiden angehenden „Mathematisch technischen Softwareentwickler“ Simon (Continental) und Max (mg.softech) haben drei Wochen am Auszubildendenaustausch teilgenommen und dabei unsere Partnerschule, das „Liepajas Valsts tehnikums“ besucht und mehrere Wochen in Unternehmen hospitieret. Die Auszubildenden erlebten ein einmaliges Programm, das neben einem Besuch im Rathaus und einem Kennenlernen mit dem zweiten Bürgermeister Vilnis Vitkovskis ebenso eine intensive Erkundung der 2016 neu sanierten Berufsschule „Liepajas Valsts tehnikums“ umfasste, das mit einer eindrucksvollen Ausstattung aufwartet. Die Schüler*innen arbeiten mit 3D-Druckern, Micro Controllern und System-on-a-Chip und konnten so ihre beruflichen Kompetenzen trainieren. Tiefere Einblicke in die lettische Arbeitswelt erhielten die Schüler*innen durch die mehrwöchigen Hospitationen bei „UPB“ (www.upb.lv) sowie „Liepajas energiejas“ (www.liepajasenergija.lv). Zudem bestand die Gelegenheit den Robotik-Wettbewerb der Universität Liepaja zu besuchen und das kulturelle Angebot der Stadt zu nutzen. Unsere am Erasmus+ Programm teilnehmenden Schüler*innen haben so einzigartige Erfahrungen im Bereich beruflicher Bildung sammeln und den europäischen Geist nachempfinden können. (Brü - 19.06.2017)

 

 

 
 

Azubis als Globetrotter

Mai 30, 2017

Informationen rund um das Thema Auslandserfahrungen während der Berufsausbildung sind hier aus Perspektive von Arbeitgebern ersichtlich.

Auf E-Bikes durch die Steppe - Darmstädter Echo vom 05. Mai 2017

Azubis aus Kasachstan und Darmstadt schrauben gemeinsam an der Zukunft der Fortbewegung

Sozialdezernentin Barbara Akdeniz begrüßt Auszubildende aus Termitau (Kasachstan) und Wien (Österreich) zu ihrem Lernaufenthalt an der HEMS und den Ausbildungsbetrieben Merck KGaA, Deutsche Bahn, Evonik und Entega.

Berufliche Bildung in den Partnerstädten mit der HEMS ausbauen

Arbeitstreffen in Darmstadt: Junge Menschen sollen fit für Europa gemacht werden

Darmstadt, 21. Dezember 2016 (PSD). Eine internationale Delegation tagte kurz vor Weihnachten in der Darmstädter Industrie- und Handelskammer (IHK) und legte den Grundstein für eine strategische Partnerschaft in der beruflichen Bildung. Unter der Leitung des Amtes für Interkulturelles und Internationales der Wissenschaftsstadt Darmstadt hatten Vertreterinnen und Vertreter der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, der IHK Darmstadt, der Technischen Universität Darmstadt sowie der Merck KGaA das Treffen vorbereitet. Vertreter der Partnerstädte Darmstadts aus Brescia (Italien),  Graz (Österreich), Liepaja (Lettland) und Plock (Polen) diskutierten dabei mit Vertreterinnen und Vertretern des Amtes für Interkulturelles und Internationales der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, der IHK Darmstadt, der Technischen Universität Darmstadt sowie der Merck KGaA. Einzigartig war dabei, dass sich alle Städte gemeinsam mit ihren Berufsschulen eingebracht haben. Eingebunden wird diese Partnerschaft  unter dem Titel „Junge Europäer*innen bewegen“ in  das EU-Programm Erasmus+.

„Mit diesem Projekt wird ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Städtepartnerschaften geleistet. Wenn es uns gelingt, mehr junge Menschen in der Berufsausbildung von dem Austauschprogramm zu überzeugen, werden alle profitieren“, sagte der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch.
„Uns geht es darum, mehr junge Menschen fit für Europa zu machen. Dazu wird nun ein passgenaues interkulturelles Training entwickelt. Damit wollen wir verstärkt Auszubildende in den Partnerstädten motivieren, an beruflichen Lernaufenthalten in anderen Ländern teilzunehmen“, sagte Barbara Eichelmann-Klebl, Mitglied der Vollversammlung der IHK Darmstadt, nach dem Treffen. „Das deckt sich mit den Zielen des Letter of Intent zwischen IHK, Handwerkskammer und den Darmstädter Berufsschulen“, sagte Gerald Hubacek, stellvertretender Schulleiter der Darmstädter Heinrich-Emanuel-Merck-Schule. „Die Azubis vertiefen bei einem Auslandsaufenthalt ihre Fähigkeit, mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zusammenzuarbeiten und sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen und Arbeitsprozessen“, so Hubacek. „Und Unternehmen stärken mit diesem Angebot ihre Wettbewerbsfähigkeit um den Fachkräftenachwuchs“, so Eichelmann-Klebl, die von der offenen und strukturierten Arbeitsatmosphäre des Treffens begeistert war. „So kann Europa gelingen.“ (Quelle: www.darmstadt.de)

Weitere Informationen der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar:
https://www.darmstadt.ihk.de/servicemarken/presse/Pressemeldungen_Statements/pressemeldungen/Berufliche-Bildung-in-den-Partnerstaedten-ausbauen/3593240

Berufsbildung über Grenzen hinweg – es geht weiter

Am Donnerstag den 25.02.2016 lud die IHK zur Fachtagung Erasmus+ in der beruflichen Bildung ein, um Ausbildungsbetriebe und Auszubildende über die Möglichkeit zu informieren, einen Ausbildungsabschnitt durch einen Lernaufenthalt im Ausland zu absolvieren. Schirmherr der Veranstaltung war der Hessische Kultusminister  Prof. R. Alexander Lorz, der eindringlich für das Programm Erasmus+ und den Erwerb interkultureller, sprachlicher und beruflicher Kompetenzen warb, sowie die Vorteile für die Betriebe und die Bildungs- und Wirtschaftsregion Darmstadt-Dieburg herausstellte.

Die Auszubildenden der HEMS erhielten Ihre Europässe für Ihren Lernaufenthalt persönlich von Herrn Prof. Lorz und dem Vizepräsidenten der IHK Darmstadt, Dr. Kai Beckmann, überreicht. (siehe Bilder)

Zuvor hatten die beruflichen Schulen Martin-Behaim-Schule Darmstadt, Landrat-Gruber-Schule Dieburg und die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule (HEMS) Darmstadt gemeinsam mit der IHK Darmstadt und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main einen Letter of Intent unterzeichnet (Absichtserklärung), der sicherstellt, dass die Bildungsregion Darmstadt-Dieburg auch in Zukunft den Auszubildenden ermöglichen will, berufliche und kulturelle Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Damit wurde der Letter of Intent von 2014 zwischen der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule und sieben Darmstädter Ausbildungsbetrieben (Merck, Evonik, HSE, GSI, TU Darmstadt, Deutsche Bahn und Telekom) erweitert und auf wesentlich breitere Beine hinsichtlich der Zielgruppen (Ausbildungsbetriebe, Ausbildungsberufe) und des Erfassungsgebietes (Region Darmstadt, Darmstadt-Dieburg) gestellt.

Die Kooperation im Rahmen eines Erasmus+ Konsortiums erleichtert insbesondere den Ausbildungsbetrieben den Zugang zu diesem Programm und sie zeigt, dass eine "landkreisgrenzenübergreifene" Bildungskooperation funktioniert. Der erste Betrieb, der nicht nur die Vorteile dieser Bildungskooperation nutzen, sondern das Netzwerk auch aktiv mitgestalten möchte, ist das Softwareunternehmen mg.softech. Gemeinsam mit der HEMS wurden bereits gegenseitige Austausche mit der Darmstädter Partnerstadt Liepaja/Lettland durchgeführt. Das Konsortium steht für die erfolgreiche Umsetzung des Europäischen Einheitsgedankens und ist als Beispiel für gelungene europäische Zusammenarbeit und Integration zu sehen.


Was leistet Erasmus+?

Es ist ein EU-Programm, das unter anderem die berufliche Bildung fördert. Teil davon sind internationale Austausche, bei denen die Teilnehmer Land, Kultur und Arbeitswelt aus der Perspektive ihrer Gastgeber kennen lernen. Die Teilnehmer verlassen den touristischen Blick und arbeiten statt dessen selbst mit, übernehmen eigene Aufgaben, leben sich ein und organisieren sich und ihre Arbeit in einem anderen kulturellen Kontext. Das Bewegen in einer ungewohnten Umgebung wirkt lernförderlich. Das beginnt schon damit, dass sie ihre Sprachkenntnisse anwenden, um vom Hotel zum Arbeitsplatz zu gelangen oder beim gemeinsamen Lösen beruflicher Aufgaben.
Solche Projekte stehen beispielhaft für viele aktuelle Herausforderungen in Europa, die nur gemeinsam gemeistert werden können. Indem Werte wie Toleranz, Offenheit und das Interesse an anderen Kulturen gefördert werden, sind Projekte dieser Art ein Mehrwert für jede Auszubildende, jeden Auszubildenden und jeden Betrieb. Sie stärken die Persönlichkeit junger Menschen, tragen dazu bei, dass internationale Freundschaften entstehen und sind ein wertvoller Mosaikstein in jedem Lebenslauf.


Inwiefern profitieren die Unternehmen, die ihre Auszubildenden entsenden?

Für die Betriebe ist das eine gute Möglichkeit, ihre Nachwuchskräfte zu motivieren und zu fördern. Sie signalisieren damit auch die Öffnung für den globalen Wettbewerb. Zudem wirkt das Angebot als Imagepflege oder sogar als Marketingstrategie. Angesichts von demografischem Wandel und Fachkräftemangel machen sich Arbeitgeber damit attraktiv. Sie profitieren vom Know-how und Kontakten, die ihre Leute aus dem Ausland mitbringen. Vor allem geben sie ihren Auszubildenden damit Impulse für deren persönliche und berufliche Entwicklung. Oder aus anderer Perspektive: Sie entwickeln ihr Personal.

Warum der Letter of Intent?

Das Projekt bietet eine einmalige Chance für Auszubildende, die in der Lehrzeit noch nicht selbstverständlich ist: einen Ausbildungsabschnitt im Ausland zu absolvieren. Mit der Unterzeichnung des Letters of Intent, einer Grundsatzvereinbarung, erklären die drei beruflichen (MBS, LGS, HEMS) Schulen und die beiden Kammern (IHK, HWK), als Vertreter der Betriebe, die Bereitschaft, die regionale und europäische Lernortkooperation durch Lernmobilitäten für Auszubildende und Bildungspersonal weiterzuentwickeln.
Die Vereinbarung schafft eine klare Aufgabenverteilung, regelt Verantwortlichkeiten und bringt Planungssicherheit für alle Beteiligten. Zudem wird der Zugang von Auszubildenden oder Betrieben zu der Maßnahme erheblich erleichtert und das Projekt wird auf wesentlich breitere Füße hinsichtlich der Zielgruppen Ausbildungsbetriebe und –berufe und des Einzugsgebietes gestellt.
Das Konsortium steht für eine erfolgreiche duale Ausbildung in Deutschland und präsentiert sich damit bei unseren Partnereinrichtungen im Ausland. Dabei lernt das System Berufsausbildung genauso wie die einzelnen Auszubildenden voneinander und miteinander. Das stärkt die Ausbildung für den Fachkräftenachwuchs in Europa. Wir wollen deshalb in der Bildungsregion Darmstadt-Dieburg Unternehmen finden, die mit uns diesen Weg weitergehen. Deshalb freuen wir uns darüber, dass die mg.softech GmbH als erste „Frucht“ die Möglichkeiten des Konsortiums ergriffen hat und den Kreis der Betriebe, die diese Absichtserklärung unterzeichnet haben, als achtes Ausbildungsunternehmen (Entega, Merck, DB, TUD, GSI, telekom, Evonik) nicht nur erweitern sondern auch aktiv im Bildungsnetzwerk mitgestalten möchte.

Aus Schrotträdern werden E-Bikes

Bregenz (mr) Unter dem Motto "Aus Alt macht Zukunft - Europa und E-Mobilität" haben Berufsschüler aus Vorarlberg, Deutschland und Tschechien in einem EUgeförderten Projekt zusammengearbeitet und dabei alte Schrotträder zu modernen, verkehrssicheren E-Bikes umgerüstet. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit wurden am Donnerstag, 7. Mai 2015, im Landhaus in Bregenz vorgestellt.

Klicken Sie hier, um die gesamte Pressemeldung zu lesen.

 

 

Europa und E-Mobilität: Ein erfolgreiches Projekt unserer Berufsschüler

Die Ergebnisse unseres EU-Partnerschaftsprojektes mit Sokolnice/Tschechien und Bregenz/Österreich zum Thema Elektromobilität wurde durch die Schullandesrätin Dr. Bernadette Mennel, sozusagen die "Kultusministerin" des Landes Vorarlberg, im Landhaus Bregenz (Sitz der Landesregierung) gewürdigt. Sie bezeichnet das Projekt als beispielhaft für die berufsbildenden Schulen.

 

Bitte klicken Sie auf den folgenden Link, um den gesamten Artikel zu lesen:

presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-49164.html

 

 

Berufsschüler­-Austausch auch mit Liepaja

Auszug aus dem Darmstädter Echo vom 29.04.2015:

 

Bildung – Erstmals nehmen drei junge Letten am Programm der Merckschule teil

Berufsschüler aus anderen europäischen Ländern sind in Darmstadt, um dort bei einem dreimonatigen Praktikum das deutsche Ausbildungssystem kennenzulernen. Erstmals sind Gäste aus der lettischen Schwesterstadt Liepaja dabei.

Jugendliche aus Tschechien und Österreich können seit 14 Jahren das Austauschprogramm der Heinrich-­Emanuel­-Merck­ Schule nutzen, das umgekehrt auch vielen Darmstädter Schülern Erfahrungen im Ausland ermöglichte. Es wurde in diesem Jahr um einen Austausch von Auszubildenden zwischen Darmstadt und seinen Partnerstädten erweitert. Im Rahmen dieses neu gegründeten Netzwerks kamen erstmals drei Schüler aus Liepaja in Lettland nach Darmstadt.

Die „mutigen jungen Leute“ bewiesen mit ihrer Teilnahme an dem Programm „den Willen und die Motivation, das Unbekannte kennenzulernen“, lobte der stellvertretende Leiter der Merckschule, Gerald Hubacek, bei der offiziellen Begrüßung der Schüler im Magistratssitzungssaal im Neuen Rathaus. Stadtrat Peter Schmidt gab anschließend einen ausführlichen Überblick über die Stadtgeschichte und erläuterte die dynastischen Zusammenhänge im großherzoglichen Haus, ehe er eigene Erlebnisse in der Nachkriegszeit schilderte.

Im Februar hatte das städtische Amt für Interkulturelles und Internationales in Zusammenarbeit mit der Industrie­ und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar, der Technischen Universität und der Firma Merck einen Workshop zum Thema Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel veranstaltet. Anwesend waren Vertreter aus Verwaltung und Wirtschaft sowie der Schulen und Universitäten der Partnerstädte Brescia (Italien), Graz (Österreich), Liepaja, Logroño (Spanien), Plock (Polen), Trondheim (Norwegen) und Troyes (Frankreich).

Ergebnis war die Gründung des europäischen Netzwerks und einer gemeinsamen Praktikantenbörse zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel. Die Zusammenarbeit soll bei einer Konferenz der Partnerstädte im Herbst in Graz vertieft werden.

Klicken Sie auf die folgenden Links, um weitere Berichterstattungen zu lesen:

HEMS, Stadt Darmstadt und Betriebe leben und gestalten Europa mit

Seit dem Jahr 2000 absolvieren junge Fachkräfte aus Europa einen Teil ihrer Ausbildung an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule und ihren Ausbildungspartnern (Entega, TUD, Merck, Evonik, Deutsche Bahn, Telekom, mg.softec, GSI). Seit dem Jahr 2015 realisieren wir diese Ausbildungskooperation auch mit der Partnerstadt Liepaja in Lettland. Gefördert wird das Projekt durch das EU-Bildungsprogramm „Erasmus+“.

Das Projekt dieser länderübergreifenden Berufsausbildung, lebt vor allem von den Menschen, die dahinter stehen. Das sind Ausbilder, Lehrkräfte, Ausbildungsverantwortliche und natürlich die Teilnehmer selbst. Wir freuen uns deshalb heute über den Magistratsempfang durch die Stadträtin Iris Bachmann in Darmstadt.

Wir fördern dadurch Integration und Zusammenwachsen in Europa.

Auch in diesem Jahr absolvieren Fachkräfte aus Sokolnice/Tschechien und Wien/Österreich einen Teil ihrer Ausbildung an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule und ihren kooperierenden Ausbildungsbetrieben. Zeitgleich finden solche Maßnahmen in Pilsen/CZ, Eibiswald/AT und bei unseren Partnerstädten Graz/AT und Liepaja/LV statt.

Die Teilnehmer erwerben neben den neuen Fachkompetenzen und der internationalen Berufserfahrung zudem interkulturelle Kompetenzen und es wird ihre Kommunikationsfähigkeit gefördert. Die Auszubildenden verlassen im Ausland die touristische Perspektive und arbeiten stattdessen selbst mit, leben sich ein und organisieren ihren Lernaufenthalt.

Das Konzept der Ausbildung junger Fachkräfte haben wir nun auch mit dem Amt für Internationales uns Interkulturelles der Stadt Darmstadt und ihren Partnerstädten aufgegriffen. Gemeinsam mit der HEMS sollen künftig Jugendliche und junge Fachkräfte aus den Partnerstädten die Möglichkeit haben, sich in Darmstadt beruflich weiter zu entwickeln. Ebenso können auch Auszubildende aus Darmstadt einen Ausbildungsabschnitt in den Partnerstädten durchführen. Das Angebot wird besonders für Ausbildungsbetriebe interessant, die ihr Unternehmen international aufstellen möchten.

Europaweit zukunftsträchtig ausgerichtet ist die Bildungsregion Darmstadt zudem durch das neue ERASMUS+ Netzwerk und Konsortium mit der HEMS, MBS, LGS, der IHK und der HWK. Gemeinsam bieten diese Einrichtungen Lernaufenthalte im Ausland für kaufmännische, soziale und technische Berufe in weiteren Ländern (z.B. Italien und Portugal) an. Ansprechpartner für interessierte Betrieb sind die Kammern.

Auch durch diese Projekte tragen wir zur Integration und zum Zusammenwachsen in Europa bei.

Lehrlings-Austausch mit Partnerstädten Arbeitsmarkt – Workshop in Darmstadt: Für Azubis soll es mehr Möglichkeiten geben

Darmstadt und mehrere Partnerstädte wollen den Austausch von Auszubildenden verbessern.


Auf einem gemeinsamen Workshop bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar zum Thema Fachkräftemangel und Jugendarbeitslosigkeit haben die Stadt Darmstadt sowie Vertreter der Partnerstädte Brescia (Italien), Graz (Österreich), Liepaja (Lettland), Logroño (Spanien), Plock (Polen), Trondheim (Norwegen) und Troyes (Frankreich) einen verstärkten Austausch von Auszubildenden beschlossen.

Echo Online - Lehrlings-Austausch mit Partnerstädten

 

insider Ausgabe Nr: 1 Frühjahr 2015: KOOPERATIVE BERUFSAUSBILDUNG IN EUROPA MIT KOMET

Im Mittelpunkt einer modernen Berufsausbildung steht die Kompetenzentwicklung durch Handlungsorientierung
in Form von Kundenaufträgen. Zu entwickeln sind die Kompe tenzen, die grundlegende Kriterien für eine arbeitsbezogene Problemlösung umfassen und damit der fachgerechten Lösung beruflicher Aufgaben genügen müssen: Funktionalität, Anschaulichkeit/ Präsentation, Geschäfts- und Arbeitsprozessorientierung, Gebrauchswertorientierung, Wirtschaft lichkeit, Sozialverträglichkeit, Umweltverträglichkeit und Kreativität.

insider Ausgabe Nr: 1 Frühjahr 2015: KOOPERATIVE BERUFSAUSBILDUNG IN EUROPA MIT KOMET

 

„Aus Alt macht Zukunft“ - Europa und E - Mobilität

Im Rahmen des EU-Projektes Erasmus+ Partnerschaft wird ein Lernmodul zum Thema Elektromobilität entwickelt. Praxisteil des internationalen Vorhabens ist die Umrüstung von drei „Schrott-Mountainbikes“ in modere verkehrssichere E-Bikes. Dies findet zurzeit von 3.2. bis 6.2.15 in der Fahrradwerkstatt der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule in Darmstadt statt.

Beteiligt sind zwei Elektronikerinnen und neun Elektroniker in Ausbildung aus den Berufsschulen in Sokolnice (Berufliche Mittelschule Sokonice, Tschechien), Bregenz (Landesberufsschule 2 Bregenz, Österreich) und der Heinrich-Emanuel-Merck Schule in Darmstadt.

Herausforderung der internationalen zusammengesetzten Arbeitsgruppen ist die Kommunikation in englischer Sprache, um die vielfältigen mechanischen und elektrischen Aufgaben zu lösen. Professionell betreut wird die Gruppe von Projektleiter Lorenz Raach.

Ziel des Projektes ist es auch, unter dem europäischen Einheitsgedanken Erfahrungen in der landesübergreifenden Zusammenarbeit zu sammeln und interkulturelle Kompetenzen auszubauen. Zudem hat das Thema Elektromobilität hinsichtlich knapper werdender fossiler Ressourcen und ökologischer Überlegungen eine besondere Bedeutung. „Elektro-Räder stellen die perfekte Alternative zum Auto auf kurzen und mittellangen Strecken zur Erledigung von Einkauf, Kindertransport oder Fahrweg zur Arbeit dar“ erläutert Stellvertreter Gerald Hubacek von der HEMS.

In vier Tagen wurden die drei Schrottfahrräder auf den neuesten Stand der der E-Bike Technik gebracht. Entrostet und lackiert wurden die Räder im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main in Weiterstadt unter Anleitung des deutschen Nationaltrainers für Maler und Lackierer.

Die Umsetzung des Projekts findet im Rahmen der Lernortkooperation insbesondere mit aktiver Unterstützung der Darmstädter Ausbildungsbetriebe Deutsche Bahn, Evonik und Merck, mit den Bregenzer Handwerksbetrieben Schwendinger Elektroinstallationen, Nägele GmbH & Co KG - Elektrotechnik und Dorf Elektriker Mittelberger GmbH sowie mit Eon-CZ.

„Das Projekt zeigt die internationale Profilbildung der Europaschule HEMS“ bilanziert Schulleiter Peter Schug.

Das Programm zum Projekt finden Sie -> hier.

Echo Online - Ausgediente Räder kommen wieder ins Rollen

 

Neue Technik für Roller Ausbildung – Gemeinsames Projekt für Schüler aus drei Ländern

Einen modernen Antrieb bauten Berufsschüler aus Darmstadt, Tschechien und Österreich in einen Elektroroller aus dem Jahr 1973 ein. Foto: Claus Völker

Einen Elektroroller von 1973 mit neuer Technik auszustatten, ist das Ergebnis eines internationalen Curriculums für Elektromobilität, das die Heinrich-EmanuelMerck-Schule mit Berufsschulen in Österreich und Tschechien aufstellt.

Echo Online - Neue Technik für Roller

 

 

LERNORTKOOPERATION IN DER BERUFSAUSBILDUNG JENSEITS DEUTSCHER GRENZEN

Die Darmstädter Heinrich-Emanuel-Merck-Schule kooperiert mit sieben ausbildenden Unternehmen regelmäßig, um Auszubildende zu Lernaufenthalten ins europäische Ausland zu schicken – gefördert durch das EU-Programm Erasmus+.

insider Ausgabe Nr. 3 Herbst 2014: Den kompletten Artikel finden Sie -> hier.

 

 

 

Berufsbildung über Grenzen hinweg Austausch – Grundsatzvereinbarung schafft festen Rahmen für Auslandsaufenthalte im Rahmen der Lehre

Über ihre Erfahrungen bei Auslandsaufentghalten während der Lehrzeit berichten Bianca Geil, Petr Nemec, Tamara Tersic, Diana Salgado und Nico Niemuth (von links) bei der IHK Darmstadt. Foto: Guido Schiek

Der seit Jahren gepflegte Auslandsaustausch von Lehrlingen soll ausgebaut und mit festen Verantwortlichkeiten zukunftssicher gemacht werden. Dafür wurde am Mittwoch bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) ein „Letter of Intent“ unterschrieben.
„Wir haben die Ausbildung in Tschechien hautnah miterlebt. Einige haben auch Wochenenden bei tschechischen Familien verbracht. Mein Englisch hat sich verbessert, weil wir viel englisch sprechen mussten“, erzählt Diana Salgado. „Das Highlight war für mich der Besuch in Prag, das ist eine sehr schöne Stadt.“

 

Echo Online - Berufsbildung über Grenzen hinweg

 

Darmstädter Berufsschule und Unternehmen bauen Azubi-Austausch aus /„Letter of Intent“ in der IHK Darmstadt unterzeichnet

Pressemeldung Nr. 11 vom 30. April 2014 - Sieben in Darmstadt ausbildende Unternehmen - Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Merck, Evonik, HSE, GSI und TU Darmstadt - schicken im Rahmen des EU-Programms „Erasmus+“ regelmäßig Auszubildende zu Lernaufenthalten ins europäische Ausland.

 

Koordiniert wird der von der EU geförderte Austausch durch die Darmstädter Heinrich-Emanuel-Merck-Schule (HEMS) für Elektrotechnik und Informationstechnik bereits seit rund 14 Jahren. Um das Besuchsprojekt für
alle Beteiligten - Unternehmen, Auszubildende und Schulen – planungssicherer zu machen, haben sie heute in der IHK Darmstadt einen „Letter of Intent“ unterzeichnet.


Darin bekunden alle den Willen, ihren Auszubildenden auch zukünftig einen mehrwöchigen Aufenthalt in einem Partnerland zu ermöglichen und umgekehrt den Teilnehmern aus den Partnerländern passende Ausbildungs- oder Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen. „Interkulturell kompetente Mitarbeiter sind in einer zunehmend globalisierten Arbeitswelt von herausragender Bedeutung. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen durch Programme wie Erasmus+ die Möglichkeit haben, berufliche und soziale Erfahrungen im Ausland zu sammeln“, sagte Hans-Heinrich Benda, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung, bei der heutigen Veranstaltung.


Deshalb sind die Auszubildenden während der Auslandsbesuche voll integriert: Sie arbeiten im jeweiligen Betrieb mit und übernehmen dort eigene Aufgaben. Berufliche Schulen in Sokolnice und Pilsen (Tschechien), Wien,  Bregenz und Eibiswald (Österreich) sowie Unternehmen wie Opel in Wien-Aspern, der Netzbetreiber Wiener Netze und die ÖBB (Österreichische Bundesbahn) sind Partner. „Wir sind dabei das Bindeglied zwischen allen Beteiligten“, erklärte Gerald Hubacek, stellvertretender Schulleiter der HEMS. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe plant die sogenannten Mobilitätsprojekte, arrangiert Vorbereitung, Fahrt, Unterkunft, Verpflegung und Betriebseinsätze für die Teilnehmer. Allein in diesem Schuljahr werden acht Besuche und Gegenbesuche von der Arbeitsgruppe organisiert. „Insgesamt konnten wir seit Beginn des Projektes im Jahr 2000 schon 300 Darmstädter Auszubildenden einen Auslandsbesuch ermöglichen. Ebenso viele Austauschschüler haben wir aufgenommen“, so Hubacek.
Bewährt hat sich eine Besuchsdauer von drei Wochen. Gute schulische und betriebliche Leistungen sind Voraussetzung für die Teilnahme. In zwölf Unterrichtsstunden an drei Samstagen werden die jungen Leute auch sprachlich und kulturell auf den Abstecher ins Ausland vorbereitet. „Das ist auch nötig, denn immerhin sind die Auszubildenden ‚Botschafter unseres dualen Systems‘ “, betonte Hubacek.

Vertreterinnen und Vertreter aus sieben in Darmstadt ausbildenden Unternehmen sowie der Darmstädter Heinrich-Emanuel-Merck-Schule bei der Unterzeichnung des Letter of Intent.

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung der allgemeinen und beruflichen Bildung in Europa. Es zielt auf internationale Austausche, bei denen die Teilnehmer Land, Kultur und Arbeitswelt aus der Perspektive ihrer Gastgeber kennen lernen.

Weitere Informationen zum Programm unter: www.erasmusplus.de


 

 

IHK- Report 04-2014: AZUBIS AUF DEN SPUREN DER GELEHRTEN

Sieben in Darmstadt ausbildende Unternehmen schicken regelmäßig Auszubildende zu Lernaufenthalten ins europäische Ausland. Die Darmstädter Heinrich-Emanuel-Merck-Schule organisiert den von der EU geförderten Austausch.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

 

Mit Erasmus+ ins Ausland