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Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Darmstadt

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Berufsschule der HEMS (Navigation)

Die Berufsschule der HEMS ist in 3 Schulformen für unterschiedliche Zuständigkeiten der Kammern (IHK und HWK) und für die unterschiedlichen Berufsfelder (Berufe) aufgeteilt.

 Sie können hier direkt zu den einzelnen Schulformen navigieren:

- Berufsschule Industrie (ET)

- Berufsschule Handwerk (ET)

- Berufsschule IT (Informationstechnologie)

Im nachfolgenden allgemeinen Teil finden Sie Informationen über die Berufsschule an der HEMS und über die Berufsschule im Allgemeinen, die für alle 3 Schulformen gemeinsam Gültigkeit haben.

Berufsschule (BS) - Berufsausbildung im dualen System

Allgemeiner Bildungsauftrag der Berufsschule
Im Rahmen des für alle hessischen Schulen gemeinsamen Bildungs- und Er­zie­hungs­auftrages erfüllt die Berufsschule als eine der Schulformen im Sekun­dar­bereich II des staatlichen Bildungswesens die besondere Aufgabe eine berufliche Grund- und Fachbildung zu vermitteln und die allgemeine Bildung zu erweitern.
Die Berufschule soll damit zur Erfüllung der Aufgaben im Beruf und zur Mit­ge­stal­tung der Arbeitswelt und Gesellschaft in wirtschaftlicher, technischer, sozialer und ökologischer Verantwortung beitragen.

 

Berufsschulpflicht
Die Berufsschule ist die Pflichtschule des beruflichen dualen Schulwesens. Wer eine Berufsausbildung im dualen System absolviert ist berufsschulpflichtig, auch dann, wenn er bereits volljährig ist und / oder die allgemeinen Schulpflicht erfüllt hat.

Berufsschule als Lernort im dualen System
Die Regelform der beruflichen Erstausbildung ist die Berufsausbildung im »dualen System« mit den beiden eigenständigen Lernorten »Berufsschule« und »Ausbildungsbetrieb«.
Die betriebliche Ausbildung ist bundeseinheitlich im Berufsbildungsgesetz geregelt. Das Ausbildungs­verhältnis wird durch einen privatrechtlichen Vertrag, dem Berufsausbildungsvertrag, mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb begründet. Nach Vertragsabschluss ist der Ausbildungsbetrieb verpflichtet, den Auszubildenden in der Berufsschule anzumelden.

Die Ausbildung im Betrieb ist durch Ausbildungsordnungen des Bundeswirtschaftsministeriums geregelt und wird von den Kammern (IHK oder HWK) überwacht. Die Kammern sind zugleich auch die für die Berufsabschlussprüfungen zuständigen Stellen.


Die Berufsschule ist Bestandteil des staatlichen Bildungswesens. Deren Besuch ist durch Ländergesetze – in Hessen durch das hessische Schulgesetz – für jeden Auszubildenden und alle Jugendlichen, die keine weiterführende Schule besuchen, zwingend vorgeschrieben.
Form und Inhalt des Unterrichts in der Berufsschule wird durch die Berufsschulverordnung und die Rahmenlehrpläne geregelt. Die beiden Regelungen bilden zusammen mit der zugehörigen Ausbildungsverordnung den inhaltlich verbindlichen Rahmen für eine Ausbildung.

 

Unterrichtsorganisation

In welcher Organisationsform die in der sog. Rahmenstundentafel vorgesehenen Berufsschulunterricht verwirklicht werden, ist an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule vom Ausbildungsberuf abhängig. Dazu einige Erläuterungen:

Elektro-Berufe (Handwerk und Industrie): Teilzeitunterricht

Die Auszubildenden der Fachklassen für die handwerklichen und industriellen Elektro-Berufe besuchen den sog. Teilzeitunterricht unserer Berufs­schule. Teilzeitunterricht bedeutet, daß die Auszubildenden an 3 bis 4 Tagen pro Woche ihre Ausbildung im Betrieb absolvieren und 1 bis 2 Tage in die Berufsschule gehen. 

IT-Berufe: Blockunterricht

Die Auszubildenden der sog. Fachklassen für die IT-Berufe besuchen den Blockunterricht der Berufs­schule. Blockunterricht in der von der HEMS in Kooperation mit der benachbarten Friedrich-List-Schule (FLS) praktizierten Variante bedeutet, dass die Auszubildenden innerhalb von 6 Schulwochen die Berufsschule 2 Wochen lang mit jeweils ca. 36 Stunden pro Woche in einem zusammenhängenden Unterrichtsblock besuchen. Nach dem 2-wöchigen Blockunterricht sind sie dann 4 Wochen lang nur im Betrieb, um ihre betriebliche Ausbildung zu absolvieren. Wie sich diese Blockphasen in der Berufsschule auf das jeweilige Schuljahr verteilen, ist einem sog. Blockterminplan zu entnehmen, der zu jedem Schuljahresbeginn neu organisiert und denn den Auszubildenden und den Betrieben zur Verfügung gestellt wird.